05.03.2018

Das globale Klima-Beobachtungssystem - GCOS

Die phänologischen Beobachtungsdaten, die von den vielen freiwilligen Beobachterinnen und Beobachter für uns erhoben werden, sind ein wahrer Datenschatz. Damit dieser kein gehütetes Geheimnis bleibt sondern noch bekannter wird, sind wir Mitglied beim globalen Klima-Beobachtungssystem GCOS.

GCOS steht für Global Climate Observing System und ist eine gemeinsame Initiative der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), der Ozeanographischen Kommission (IOC) der UNESCO, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und des Internationalen Wissenschaftsrats (ICSU).

 

Die Aufgabe des Global Climate Observing System ist es ein langfristiges Beobachtungssystem aufzubauen um:

  • ein Monitoring vom Klimasystem zu ermöglichen,
  • Klimaänderung aufzuspüren und zu analysieren,
  • die Auswirkungen von Klimaänderungen und deren Variablität zu beleuchten,
  • und die Auswirkungen auf nationale Ökonomien und deren Entwicklung anzuwenden
  • und das Verständnis von Klimasystemen über Forschung, Modellierung und Vorhersage zu fördern.

Dabei betrachtet GCOS das Klimasystem als ein Ganzes, also die physikalischen, chemischen und biologischen Aspekte und die athmosphärischen, ozenischen, terrestrischen, hydrologischen und cryospherischen Komponenten.

 

Der kürzlich erschienene GCOS-Report Österreich stellt eine Übersicht der klimarelevanten Messnetze in Österreich dar. Er ist in Zusammenarbeit mit Universitäten, Bundesministerien und alpinen Organisationen entstanden. Im ersten Teil stellen sich die Institute und Organisationen kurz vor und im zweiten Teil werden ihre Messnetze beschrieben. Ein zugehöriges Datenblatt gibt Auskunft über Datenzugang und Kontaktpersonen. Darin ist unter anderem auch die Phänologie der ZAMG zu finden.

 

Unser Dank gilt allen Beobachterinnen und Beobachtern die dieses Messnetz erst ermöglichen!